Der Fachbereich Biologie stellt sich vor:

Das Fach Biologie wird von der 5. bis zur 11. Klasse mit 2 Wochenstunden, speziell dann in den Abiturklassen (11 und 12) mit 4 Wochenstunden unterrichtet. Die Schüler haben in der Abiturstufe die Wahl zwischen Biologie und Chemie. Beides zu belegen ist nicht möglich.

In der Mittelstufe (7. und 8. Klasse) wird die noch fehlende Welt der Lebewesen durch Themen wie Wirbellose Tiere (Würmer, Insekten, Spinnentiere, Krebstiere, Weichtiere), Einzeller, Pilze, Bakterien und Viren vervollständigt.

Im Zusammenhang mit den Lerninhalten zu den Themen Stoffwechsel bei Pflanzen, Pflanzen des Waldes und Ökosystem Wald haben die Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse die einmalige Gelegenheit für einen sehr kostengünstigen Preis von 400 bis 500 US Dollar (incl. Flug) für 5 Tage in den Urwald um Puerto Maldonado zu reisen. Diese Exkursion findet immer im Oktober statt.

In den Klassen 9 und 10 der Oberstufe vertiefen die Schülerinnen und Schülern ihr Wissen über den Körper des Menschen. Sie behandeln die Themen Ernährung und Verdauung, Essstörungen, Blut und Atmung, Immunsystem (HIV, AIDS), Hormonsystem, Fortpflanzung und Sexualität. Aufbauend auf letztgenanntes Thema lernen die Schülerinnen und Schüler schon wichtige Grundlagen der Vererbung kennen. Auch ökologische Aspekte werden vertieft. Als Anregung dient dazu ein Ausflug nach Lomas de Lachay.

In der 11. Klasse der Oberstufe werden abschließend die biologischen Stoffgebiete Evolution und Neurophysiologie unterrichtet.

Schülerinnen und Schüler des Abiturzweigs (11 und 12) vertiefen genetische Betrachtungen und die Immunbiologie. Sie lernen Aspekte der Molekulargenetik, der Gentechnologie, der Energiebindung und des Stoffaufbaus durch Fotosynthese sowie Aspekte des Stoffabbaus und der Energiefreisetzung kennen. Letztendlich schließen auch sie mit den Themen Evolution, Neurophysiologie und Verhaltensbiologie ab.

Der Unterricht erschöpft sich nicht nur im bloßen Erlernen von Fakten, sondern greift als erklärender Unterricht auf grundlegende biologische Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten sowie auf Kenntnisse und Methoden der anderen Naturwissenschaften zurück.

  • Angepasstheit
  • Struktur und Funktion
  • Wechselwirkung zwischen Lebewesen
  • Zelluläre Organisation
  • Regulation
  • Variabilität
  • Information und Kommunikation
  • Reproduktion
  • Energieumwandlung
  • Spezifische Molekülinteraktionen

Durch die Arbeit mit diesen Prinzipien wird den Schülerinnen und Schülern eine Hilfe zur Strukturierung und zum Verständnis gegeben. Die Prinzipien werden immer wieder verwendet und über die Klassenstufen weiter entwickelt. Erreicht wird dadurch eine Vernetzung der Inhalte und damit nachhaltiges Lernen.

Der Biologieunterricht ermöglicht den Schülern die unmittelbare Begegnung mit den Lebewesen und der Natur. Sie verstehen die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Umwelt und werden für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisiert.

Der Biologieunterricht leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung und dient den Schülerinnen und Schülern als Basis für viele Diskussionen in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern.

Foto: Jahr 2017
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